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Stationen |
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Rechtsanwälte
Heilbrunn und Stern
In der Schlösserstraße 28 befand sich die Kanzlei der beiden
Rechtsanwälte Dr. Alex Heilbrunn und Dr. Harry Stern, denen die Nazis
auf Grundlage des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“
die Zulassung entzogen. Beide wurden in der Pogromnacht am 9. November
1938 für mehrere Wochen nach Buchenwald verschleppt. Dort übten
die Nazis Druck auf die Gefangenen aus, um sie zur Auswanderung und zur
billigen Veräußerung ihres Eigentums zu drängen. Während
Harry Stern die Flucht nach England noch gelang -er starb 1968 in London
–, wurde Dr. Alex Heilbrunn im Jahre 1942 in das Ghetto Belzyce
verschleppt, wo er wahrscheinlich starb. |
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Projektgruppe
"Erfurt im Nationalsozialismus" | DGB-Bildungswerk Thüringen
e.V. | Warsbergstr. 1 | 99092 Erfurt | erfurt-im-ns@dgb-bwt.de
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